Wenn kein Feuerzeug zur Hand ist, versucht man es auf die klassische Pfadfinder-Art mit Hilfe eines Feuerbohrers (ein hölzerner Stab wird mit den Handflächen schnell in ein flaches Holzstück gebohrt, um durch die Reibungshitze glühenden Holzstaub zu erzeugen) oder Steinen – am besten Feuerstein und Pyritgestein, das sehr häufig vorkommt und einen hohen Schwefelanteil hat.
5. Nahrung
Wer in heimischen Wäldern strandet, muss sich keine Sorgen ums Essen machen. Der Tisch der Natur ist reich gedeckt: Kiefernadeln und -blüten sind Vitamin-C-Bomben. Haselnüsse, Bucheckern und Edelkastanien sind ebenfalls gesund. Löwenzahn und Schilfwurzeln enthalten viel Stärke. Himbeeren, Brombeeren und Hagebutten ergänzen den Speiseplan. Ameisen, Heuschrecken, Larven, Schnecken und Regenwürmer sorgen für das notwendige Protein.
6. Tiere
Die Natur hat ihre eigenen Geräusche, die – wenn man sie nicht kennt – beunruhigen können. Generell gilt: Verhalten Sie sich ruhig, wenn sie wild lebenden Tieren wie Wildschweinen begegnen. Geraten Sie nicht in Panik, greifen Sie nicht zu Stock und Stein und laufen Sie nicht plötzlich davon.
7. Orientierung
Schon in einem Wäldchen kann man sich verlaufen. Suchen Sie sich deshalb einen entfernten Orientierungspunkt, auf den Sie zugehen und so die gewünschte Richtung einhalten. Landmarken wie Flüsse, Bäche, Waldgrenzen, Hügel, Berge und Senken helfen bei der Orientierung.
8. Werkzeug
Einen Speer, Hammer und Wanderstock kann sich jeder handwerklich halbwegs Begabte selber basteln. Die Kunst des Bogenbauens ist schon etwas für Fortgeschrittene.
Fazit
Nicht jeder ist ein Survivalist. Aber auch als Untrainierter kann man in der Natur überleben. Man muss nur wissen wie.