Schon drei Nominierungen mit 30 Jahren
Vor "Marty Supreme" war Chalamet bereits zweimal für einen Oscar nominiert: 2018 im Alter von 22 Jahren für seine Rolle in dem Coming-of-Age-Drama "Call Me By Your Name". Der Film von Luca Guadagnino erzählt von der sexuellen Selbstfindung eines Jugendlichen, der während eines Sommerurlaubs mit seinen Eltern in Italien für einen etwas älteren Mann schwärmt, der bei seinem intellektuellen Vater als Assistent anheuert.
Im vergangenen Jahr war Chalamet dann für seine Darstellung des Musikers Bob Dylan im Biopic "Like a Complete Unknown" für einen Oscar nominiert. Exzessiv lernte er Gitarre, für seinen neuen Film "Marty Supreme" nun das Tischtennisspielen – in beiden Filmen geht es um Männer, die besessen sind von ihren Leidenschaften und sich dabei wenig um andere Menschen scheren.
Bei den Oscars posierte Chalamet dieses Jahr über-cool mit Sonnenbrille und weißem Anzug, turtelte anschließend bei der Party des Magazins "Vanity Fair" mit seiner Partnerin Kylie Jenner. Dass Chalamet jetzt überhaupt Teil des Reality-TV-Clans der Kardashians ist, passt für manche früheren Fans nicht so richtig zum einstigen Image des Sensiblen, fast Schüchternen.
Ende 2026 kommt Chalamet als Messias ins Kino
Doch Chalamet ist halt nicht mehr der, der er vor zehn Jahren zu sein schien. In seinem nächsten Film – "Dune: Part Three", der zu Weihnachten ins Kino kommen soll – spielt er übrigens den rücksichtslosen Paul Muad’Dib. Der ist zum Imperator aller Welten gekrönt und führt als Messias einen religiös motivierten Krieg im Universum, über den er vollends die Kontrolle verliert.