Suhl - Jahrelang hatte die Stadt ihre baureif erschlossenen, zwischen 5000 und 12 000 Quadratmeter großen Gewerbegrundstücke am Sehmar, oberhalb der Johann-Wendel -Straße – dort wo einst stolzer Hochwald rauschte – angeboten wie sauer Bier. Der Erfolg blieb überschaubar, expansionswillige Suhler Firmen investierten lieber auswärts. Manch einer unkte gar, die Flächen seien ob ihren steilen Zufahrt und ungünstiger Zuschnitte gar nicht zu vermarkten. Die Stadt indes verwies immer darauf, dass die Vermarktung über einen Zeithorizont von mindestens zehn Jahren angelegt sei, um investitionswillige Firmen nicht mangels Platz abweisen zu müssen, bis Suhl-Nord als Gewerbestandort zur Verfügung steht.