Sollen Unternehmer rechtsextreme Populisten bekämpfen oder ignorieren? Oder muss man sie angesichts der Stärke der AfD ernst nehmen? Der Bundesverband der Familienunternehmer gab darauf nun eine in Arbeitgeberkreisen bisher unübliche Antwort: Ja, man müsse mit ihnen reden, auch wenn man deren Positionen scharf ablehne, sagt der Mittelstands-Lobbyverband – und lädt AfD-Politiker zu seinen Veranstaltungen ein. Das „Kontaktverbot“ zu AfD-Bundestagsabgeordneten sei aufgehoben worden, sagte Verbands-Chefin Marie-Christine Ostermann – und löste damit scharfe Kontroversen in der Unternehmerschaft aus.