Wer den Garten von Kerstin K. betritt, der ahnt nicht im Mindesten, was sich hier in den 1940er-Jahren abgespielt hat. Und welche Hinterlassenschaften noch immer vorhanden sind. Nur ein Betonbauteil wirkt etwas fehl am Platz. Erst bei genauerem Hinschauen und nach dem Anheben der Metallabdeckung zeigt sich, dass es sich um einen engen, tiefen Einstieg handelt. Dieser führt direkt in ein verzweigtes Bunkersystem, das hier im Zweiten Weltkrieg erbaut wurde. Um zu dem unterirdischen Labyrinth zu gelangen, wurden einst groben Steigeisen in die Mauer eingelassen.
Suhler Geheimnis gelüftet Gruselig: Nazi-Bunker im eigenen Garten
Doreen Fischer 01.08.2025 - 17:55 Uhr