Goldlauter-Heidersbach - Dass der Mobilfunkanbieter Vodafone eine Kehrtwende macht und sein Vorhaben, einen Funkmast auf dem Saalhügel nahe der Heidersbacher Kirche zu errichten, eben mal so über den Haufen wirft, hat sicher niemand erwartet. Eher ging es in dem Gespräch um die Suche eines Kompromisses im Interesse aller Beteiligten. Das war die Intention der Bürger des Suhler Ortsteils, auf deren Initiative das Gespräch mit einem Vodafone-Vertreter, mit Oberbürgermeister Jens Triebel, mit Ortsteilbürgermeister Matthias Gering und mit Diana Keller, Vorsitzende der Bürgerinitiative, die schon etwa 1700 Unterschriften gegen den geplanten Mast am festgelegten Standort gesammelt hat. "Ich denke, dass es auf allen Seiten Kompromissbereitschaft gibt", sagt Diana Keller nach dem Gespräch, in dem die Bedenken und auch Ängste der Bürger von Goldlauter-Heidersbach dargelegt wurden. Fakt sei, dass der Funkmast am geplanten Standort auf dem Saalhügel von den Meisten Bürgern in Goldlauter-Heidersbach nicht gewollt sei, macht die Chefin der Bürgerinitiative klar. "In dieser Sache um eine Lösung, um einen Kompromiss zu kämpfen, dass ist der Auftrag , den wir von den Bürgern haben."