Suhl – „Glück ab, gut Land“ hieß es gestern Morgen gegen acht Uhr als zehn Ballone und ihre Piloten auf Rekordjagd gen Himmel aufstiegen. Startplätze dafür waren in Suhl-Goldlauter, zwischen Hirschbach und Erlau sowie in Alkersleben bei Arnstadt. Bei dieser 4. Thüringer Wald-Weifahrt geht es erneut um den „Deutschland Pokal“ für die absolut weiteste Einzelfahrt. Des Weiteren gibt es den Wanderpokal des Thüringer Ministerpräsidenten, Dieter Althaus, den „Thüringer Wald Pokal“, den das Team erhält, das in der Summe von maximal drei Fahrten die größte Strecke erreicht hat.

„Die Wetterbedingen sind für Fahrten am Sonntag und Montag besonders gut geeignet. Ob es am Dienstag klappt, ist noch fraglich. Für Mittwoch steht schon fest, kann nach bisherigen Wetterkenntnissen nicht gestartet werden. Und dann sehen wir weiter“, meint Harold Gaudlitz. Wie der Chef des Ballonsportclubs Thüringen wissen ließ, liefert der Deutsche Wetterdienst Leipzig die genauen Wetterinformationen, die die Ballonsportler für ihre Fahrten brauchen. So ist Jens Oehmichen und sein zehnköpfiges Wetterfroschteam schon von der ersten Fahrt an vor drei Jahren mit dabei. „Wir greifen für unsere Vorhersage auf Daten des Zentralcomputers des Deutschen Wetterdienstes, aber auch auf amerkanische und englische Daten zu“, so Jens Oehmichen. Die Meteorologen sichern mit ihren Prognosen das gesamte Wettkampfgebiet der Thüringer Wald-Weitfahrt ab. Übrigens konnte 2008 erstmals der Deutsche Wetterdienst als Sponsor gewonnen werden, teilt Harold Gaudlitz mit und fügt hinzu, dass außerdem viele weitere Sponsoren den Wettbewerb unterstützen.