Suhl - Corona hält die ganze Bundesanstalt des Technischen Hilfswerks (THW) auf Trapp. Um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten, wurden alle nicht einsatzrelevanten Veranstaltungen vom Dienstplan gestrichen. Eine der ersten Streichungen betraf die Ausbildungsdienste der Jugendgruppen. Um die Ausbildung nicht ganz zum Erliegen kommen zu lassen, hat Jugendbetreuer Tobias Wolf einen digitalen Jugenddienst in Leben gerufen. Dabei bekommen die jungen Retter jede Woche ein Video mit einem anderen Ausbildungsthema zugesendet, um sich so mit den Aufgaben und dem Können des Technischen Hilfswerks vertraut zu machen. Passend dazu gibt es immer eine kleine Aufgabe, die gelöst werden muss. In der Vorweihnachtszeit wurden diese Ausbildungen jetzt durch sogenannte Adventseinsätze abgelöst. An jedem der vier Sonntage bekommen die Jugendmitglieder der Ortsverbände Suhl, Sonneberg und Gotha ein fiktives Einsatzszenario geschickt, auf welches sie in ihrem späteren THW-Leben treffen könnten. Dazu gibt es jeweils eine kleine Hilfestellung, wie der Einsatzauftrag gelöst werden kann. Dann ist Kreativität gefragt – mit dem Inhalt der Spielzeugkiste und weiteren Haushaltsgegenständen muss der Einsatz nachgebaut und gelöst werden.