Suhl/Zella-Mehlis Mehr Sicherheit durch Ampelregelung am Busplatz

In den Sommermonaten soll die Erweiterung der Ampelanlage am Bahnhof erfolgen. Foto: /Michael Bauroth

Mit Einweihung des neuen Busbahnhofs am Bahnhof Zella-Mehlis wird sich ein höheres Verkehrsaufkommen einstellen. Deshalb soll bis dahin die bereits bestehende Ampelanlage erweitert werden.

Zella-Mehlis - Schon jetzt ist es mit ein wenig Geduld verbunden, von der Ausfahrt am Bahnhof Zella-Mehlis auf die B62 zu gelangen. Diese ist nicht allein für Linksabbieger nötig. Wer nach rechts abbiegen möchte, hat zwar weniger Verkehr zu beachten, der muss sich jedoch etwas mehr strecken, um der ein wenig unübersichtlichen Situation gerecht zu werden und muss die Fußgängerampel gleich hinter der Ausfahrt berücksichtigen. Dieser Bereich soll künftig ein komplett lichtsignalgesteuerter Einmündungsbereich werden, für den die bestehende Ampelanlage umgebaut und auf die Straße Alter Postweg und die Bahnhofseinmündung erweitert wird. Während der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses ist sich mit sieben von sieben möglichen Stimmen dafür ausgesprochen worden, den Auftrag zum Umbau und zur Erweiterung der Lichtsignalanlage an der Einfahrt zum Bahnhof Zella-Mehlis/Oberhof an der Suhler Straße, der Stührenberg GmbH aus Gera zu erteilen. Die veranschlagte Summe für den Umbau beläuft sich auf 39 450 Euro.

„Der Bau der neuen Lichtsignalanlage soll in den Sommermonaten beginnen. Er erfolgt abhängig vom Ablauf der Bauarbeiten am Busplatz und soll unbedingt vor Inbetriebnahme der Erweiterung der P+R-Anlage abgeschlossen sein“, informierte Stadtsprecherin Andrea Grünkorn auf Anfrage.

Begründet wurde die nötige Maßnahme damit, dass die Inbetriebnahme des neuen Busbahnhofs in Verbindung mit der Erweiterung des Pendlerstellplatzes zu einer Erhöhung des Verkehrsaufkommens im Einmündungsbereich der Suhler Straße führen wird.

Weiter hieß es, dass zur Erhöhung der Sicherheit und Leichtigkeit des fließenden Verkehrs auf der Bundesstraße, als auch des ausfahrenden Bus- und Pendelverkehrs vom neuen Busplatz, das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (TLBV) als Baulastträger der B62 einen lichtsignalgesteuerten Einmündungsbereich fordert.

Zum jetzigen Zeitpunkt befindet sich dort eine Fußgängerampel, zur sicheren Überquerung der Bundesstraße. Diese Anlage gehört zu einer ganzen Ampelkette bis zur A71, deren Eigentümer und Betreiber das Thüringer Landesamt ist. Sie alle wurden bereits von der Geraer Firma errichtet und werden auch von ihr gewartet. Auch die Fußgängerampel ist laut Information für die Ausschussmitglieder mit moderner LED-Technik ausgestattet. Auch Steuerungstechnik, Steuergerät, Signalgeber und Detektoren würden dem neuesten Stand der Technik entsprechen. Das wiederum spräche ebenfalls dafür, erneut dieser Firma den Zuschlag zu erteilen. Schließlich könnten dann mit der Erweiterung alle bereits vorhandenen Komponenten auch weiterhin integriert und genutzt werden. Dies wäre bei einem Zuschlag für den Umbau an eine andere Firma aus Gründen der Kompatibilität und der Gewährleistung nicht möglich, so die weitere Erklärung zur Sach- und Rechtslage.

Zur Umplanung und den Umbau der Anlage ist vorab noch eine Verwaltungsvereinbarung zwischen TLBV und Stadt nötig, die die Baumaßnahme trägt. Das TLBV besteht darauf, dass aus betriebstechnischen Gründen die bisherige Stührenberg-Ampel weitestgehend zu erhalten ist und deren Erweiterung auch nur von diesem Unternehmen durchgeführt werden darf. Deshalb erfolgte die Vergabe der Bauleistung freihändig. Für die Planung des Umbaus zeichnen Verkehrsplaner von IGS Weimar/Zella-Mehlis zuständig. Auch sie ist in enger Zusammenarbeit mit dem TLBV erfolgt.

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