Suhl/ Zella-Mehlis Mediziner wollen vorbereitet sein auf den Notfall

Das Intubieren eines Neugeborenen erfordert viel Fingerspitzengefühl. An einer Puppe wird es im Rahmen des Kindernotfalltages geübt. Foto: wai

Mit Vorträgen und praktischen Übungen bereiten sich Mediziner im Rahmen des achten Kindernotfall-tages auf Einsätze vor.

Suhl - Notärzte, Rettungsdienstpersonal und interessierte Pflegekräfte bilden sich am 27. April im Rahmen des achten Kindernotfalltages - zum zweiten Mal unter Federführung der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin im SRH-Zentralklinikum Suhl - weiter. Ab 8 Uhr werden etwa 100 Teilnehmer zunächst zu verschiedenen Vorträgen erwartet.

Spannend wird es ab 13 Uhr. An realistischen Simulatoren üben rund 50 Notärzte, Anästhesisten, Kinderärzte und Mitarbeiter aus der Pflege Notfälle mit Kindern: die präklinische Geburt (also eine Geburt außerhalb des Krankenhauses), das Intubieren eines Neugeborenen, richtige Kinder-Narkosen und Trauma-Training.

"Wir sind sehr froh, diese überregional beachtete Fortbildung erneut anbieten zu können", sagt Klinikumssprecher Christian Jacob. Das Team sei wie in all den Jahren zuvor weiterhin interdisziplinär und multiprofessionell aufgestellt. "Zur Verstärkung des Dozententeams konnten abermals ausgewiesene Fachleute aus ganz Deutschland, von Rettungsdiensten und Fachkliniken, gewonnen werden, sodass ein hoch attraktives Programm mit dem Schwerpunkt der schwierigen Atemwege im Lichte von Leitlinien und Hilfsmitteln angeboten wird."

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