Suhl - Das Rauschtrinken, als Komasaufen bezeichnet, bei Schülern bleibt somit weiter ein Problem. 15 Kinder und Jugendliche aus Suhl landeten im Jahr 2015 mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus. Nach Angaben des Thüringer Landesamtes für Statistik stieg die Zahl der Betroffenen im Vergleich zu 2014 um 150 Prozent. "Viele Jugendliche überschätzen sich und glauben, Alkohol gehört zum Feiern und Spaß haben dazu", sagt Stephan Schulz von der DAK Gesundheit in Suhl. "Eine frühzeitige regionale Alkoholprävention ohne erhobenen Zeigefinger bleibt für uns unverzichtbar." Besonderen Anlass zur Sorge bereitet Experten der Alkoholmissbrauch bei den jüngeren Mädchen und Jungen. In der Altersgruppe der 10- bis 14-Jährigen musste in der Region ein Kind in einer Klinik behandelt werden.
Suhl/ Zella-Mehlis Komasaufen auch bei jungen Suhlern verbreitet
Redaktion 26.11.2016 - 00:00 Uhr