Suhl - Wenige schöpfen Verdacht, wenn das Kreditinstitut eine E-Mail schickt und darin die Konto- sowie Tan-Nummern abfragt. Das schlechte Deutsch und die Rechtschreibfehler fallen meist nicht auf. "E-Mails von Betrügern sehen denen seriöser Adressaten täuschend ähnlich", erklärt Anne Schilling. Die Polizeibeamtin im Sachbereich Kriminalitätsbekämpfung bekommt täglich mehrere Anzeigen von Suhlern auf den Tisch, die Abbuchungen auf ihrem Bankkonto oder der Kreditkarte beobachtet, selbst jedoch nicht getätigt haben. Immer wieder melden sich zudem aufmerksame Bürger, die verdächtige E-Mails in ihrem Postfach entdeckt haben.