Suhl/Zella-Mehlis Hilferuf: „Wir sind doch keine Diebe“

Katze Rocky in ihrem heimischen Revier. Foto: privat

Ein Leserbrief ist Auslöser für ein persönliches Drama. Eine Leserin will ihre Katze wiedererkannt haben, die auf einem Foto in Freies Wort abgebildet war und nun angeblich bei einer anderen Familie lebt.

Neundorf - Als Tino Spannaus am gestrigen Donnerstag die Leserbriefe studiert hat, die in Freies Wort veröffentlicht wurden, hat ihn fast der Schlag getroffen. Eine Leserin aus Suhl schreibt dort, dass sie anhand eines Ende Januar abgedruckten Leserfotos ihre eigene vermisste Katze wieder erkannt hätte. In ihrem Schreiben benennt sie sogar den angeblich neuen Besitzer mit Namen.

Dessen Vater kann es nicht fassen. „Das ist unser Kater Rocky. Er ist seit Anbeginn in unserem Besitz und am 1. April 2014 sogar in unserem Haus geboren. Über ihn gibt es eine komplette ärztliche Akte bei der Tierärztin Vaster“, berichtet er offensichtlich mehr als verärgert. Noch dazu lebt der Stubentiger nach seiner Aussage ausschließlich als reine Hauskatze in Neundorf.

Wie die Briefeschreiberin auf die Idee kommt, seinen Sohn namentlich zu benennen und zugleich zu behaupten, das sei ihre Katze, ist ihm schleierhaft. „Der Ruf meines Sohns ist geschädigt. Das ist üble Nachrede. Wir sind doch keine Diebe“, bittet er um Richtigstellung. Fremde Tiere würde niemand aus seiner Familie einfach mitnehmen, stellt er klar. Und beim Vergleich der Bilder würden sich ganz deutlich Unterschiede darstellen.                                                                                   fis

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