Suhl - Zum Thema "Haus der Wirtschaft", das mit dem IHK-Vorschlag, dass sie und die Stadt getrennte Wege gehen könnten, eine neue Wendung bekommt, äußert sich die SPD-Stadtratsfraktion. "Die Überraschung und Verblüffung war geglückt, als den Fraktionen der Brief der IHK übergeben wurde mit deren Vorschlag, den von ihnen heiß gewünschten Konferenz- und Beratungsraum nun in ihren Gemäuern unterbringen zu wollen. Waren doch vorher wochenlange gemeinsame Beratungen zum noch gemeinsamen Projekt vorausgegangen und Geld und viel Arbeit auch von der Stadt schon investiert", konstatiert Fraktionschefin Karin Müller. Wie dem nun auch sei, dieser Vorschlag erfordere eine ehrliche und offene Diskussion der Partner IHK und Stadt, mit dem Ergebnis konkreter Festlegungen: Wie weiter. "Wir fordern, dass die Stadträte konkret einbezogen und mit mehr Transparenz als in der Vergangenheit, in das Projekt eingebunden werden." Nicht dass die SPD-Fraktion die entstandene Situation gutheiße, aber sie sehe auch die Chance, dass nun beide Partner das Projekt Haus der Wirtschaft nach ihren Vorstellungen umsetzen könnten, dass sie willens sind, die finanzielle Seite, auch was die Fördermittel betrifft, auf Augenhöhe abzustimmen und vertraglich zu fixieren. "Bei uns Stadträten steht immer die Frage: Ist das alles in den geplanten Kosten enthalten? Um dieser Sorge im Interesse unserer Stadt Rechnung zu tragen, haben wir auch unsere Unterstützung für Variantenvorschläge zur Kosteneinhaltung gegeben, für die sich der Stadtrat mehrheitlich ausgesprochen hat."
Suhl/ Zella-Mehlis Crash oder Chance ?
Redaktion 03.03.2012 - 00:00 Uhr