Suhl - Nicht mehr lange, dann bekommt eine der großen grauen Betonwände, die ihre Funktion als Stützmauer am Autobahnzubringer haben, ein Gesicht: knallbunt und nicht zu übersehen. Und unverwechselbar. Denn 24 versierte junge Sprayer aus Thüringen, darunter einige aus Suhl, werden dort während eines dreitägigen Projektes mit Graffiti-Kunst die Tristesse am Eingangstor von Suhl aufmischen. Die Stadt hat die große, fast fünf Meter hohe Fläche in der Nähe der Ausstellungshallen dafür unkompliziert zur Verfügung gestellt. Warum auch nicht. Was soll man schon gegen eine künstlerische Eigeninitiative, noch dazu von jungen Menschen, haben? Und schließlich: Dort entsteht etwas, was für Gesprächsstoff, für Aufmerksamkeit sorgen wird.