Suhl - Erst kürzlich haben die Samariter die Transporte von Schutzausrüstung für die ambulant tätigen Ärzte mit einem Zwölf-Tonner übernommen und bei der Verteilung geholfen. Das ist nur ein Baustein eines ganzen Mosaiks, das die Arbeit des ASB ausmacht. Ein anderer ist die Absicherung des Transportes eines Dialyse-Patienten aus Neustadt. Und das während der Zeit, als der gesamte Ort unter Quarantäne stand, weil sich hier das Corona-Virus Bahn gebrochen hatte. "Hätte das beispielsweise der Rettungsdienst des DRK übernommen, hätten für jeweils vier Stunden Fahrzeug und Besatzung nicht für andere, vielleicht lebenswichtige Einsätze zur Verfügung stehen können", sagt Markus Saul, der Wach-Leiter des Stützpunktes Suhl des ASB Südwestthüringen. Die regelmäßigen Fahrten zur Dialyse nach Suhl waren für den Patienten ebenso lebenswichtig. Auch Markus Saul, er ist Notfallsanitäter, hat gemeinsam mit anderen Sanitätern die Transporte abgesichert. Unter Vollschutz versteht sich. Und auch, dass das Fahrzeug nach jeder Fahrt komplett desinfiziert werden musste. Das aber werde nach jedem anderen Einsatz auch so gemacht.