Suhl Wolfsgrube: Besucherlimit steht fest

Nach mehreren Vor-Ort-Terminen ist die Entscheidung gefallen. Knapp 450 Zuschauer dürfen zu den Handball- und Volleyballspielen maximal in die Suhler Wolfsgrube.

Am kommenden Montag wollen VfB 91 Suhl und HSG Suhl die Sitzplätze und Stehplatzbereiche in der Wolfsgrube mit Aufklebern markieren und durchnummerieren. Foto: Gerhard König Quelle: Unbekannt

Suhl - 445: So viele Zuschauer darf die HSG Suhl und der VfB 91 Suhl zu den Heimspielen in der Sporthalle Wolfsgrube lassen. Mehr hat Stadt Suhl nicht genehmigt. Vorausgegangen waren der Entscheidung mehrere Vor-Ort-Termine in der Sporthalle. Aufgrund der bekannten Corona-Abstandsregeln sind sowohl im Handball als auch im Volleyball maximal 300 Sitzplätze plus 145 Stehplätze erlaubt. Um möglichst viel Platz zu haben, werde die Tribüne immer ausgezogen sein, erklärt HSG-Suhl-Chef Remó Gerstenberg.

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Vorteil Dauerkarte

Dauerkarten für die Heimspiele der SG Suhl/Goldlauter können sowohl zum ersten Heimspiel (Abendkasse ab 18 Uhr) als auch vorab in der Geschäftsstelle der HSG Suhl (Trübenbachstraße 10) erworben werden. Die nächsten Verkaufstermine sind am heutigen Samstag (13 bis 14 Uhr), am Montag (17 bis 18.30 Uhr) sowie am Mittwoch (15 bis 16.30 Uhr). Die Dauerkarte für elf Heimspiele kostet 43 Euro bzw. 33 Euro für Mitglieder. Für Kinder unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.


Für die Handballer der SG Suhl/Goldlauter startet die neue Thüringenliga-Saison an diesem Sonntag zunächst mit einem Auswärtsspiel in Altenburg. Das erste Heimspiel folgt eine Woche später am 26. September. Gegner ist Hermsdorf. Für den Verein ist der erste Auftritt in der Wolfsgrube nicht nur sportlich eine Herausforderung. Denn die Regeln in Corona-Zeiten sind umfangreich. "Der Aufwand für den Verein ist sehr hoch", sagt Remó Gerstenberg. "Aber wir sind erst einmal froh darüber, dass überhaupt so viele Zuschauer zugelassen worden sind."

Damit die Handball-Fans möglichst ohne große Wartezeiten in dieser Saison in die Halle kommen, hat der Verein vor wenigen Tagen seinen Dauerkartenverkauf gestartet. Eine Dauerkarte, sagt Remó Gerstenberg, spare in diesem Jahr nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Denn für Dauerkartenbesitzer entfällt etwa das Ausfüllen des Kontaktnachverfolgungsformulars am Einlass. Sie registrieren sich einmalig beim Kauf der Karte. Für den schnellen und bevorzugten Einlass müssen Dauerkartenbesitzer allerdings bis 30 Minuten vor Spielbeginn in der Halle sein. kt