Suhl/Weimar - Manchmal braucht es ein Menschenleben, um Gewissheit und damit Ruhe zu erlangen. Gerd Weißbecks Geschichte löst sich erst nach 71 Jahren auf. Sein Vater wird im Herbst 1945 von Rotarmisten in Suhl abgeholt. "Vor dem Haus standen zwei Soldaten mit Maschinenpistolen. Zwei Frauen waren im Schlafzimmer und ließen Vater zwei Koffer mit guter Kleidung vollpacken", erinnert er sich.