Suhl - Birgit Witte, die stellvertretende Leiterin des Gesundheitsamtes Suhl, hat schon so einiges erlebt. Schweinegrippe, SARS und Ebola. Nun also ist es das Corona-Virus, mit dem sie sich zu beschäftigen hat. Sie warnt vor übertriebener Hysterie, mahnt aber die Leute, den Kopf einzuschalten. "Wenn ich Husten und Fieber habe, muss ich dann unbedingt zu meiner schwerkranken Großmutter ins Altenheim gehen? Muss ich mit meiner Symptomatik wirklich eine Party schmeißen und dort die Gäste umarmen und küssen? Sollte ich tatsächlich meine Arbeitsstätte verseuchen, wenn ich mich krank fühle? Nein, das muss man nicht", zählt sie gängige Beispiele auf.