Suhl - Zahllose Feuer-Fehlalarme, mehr Ladendiebe und Betrunkene im Shopping-Center, Zoff in den Bussen und eine CDU, die die Sicherheit der Stadt wegen der wieder anschwellenden Flüchtlingszahl im zentralen Thüringer Erstaufnahme (EAE) auf dem Friedberg in Gefahr sieht: In Suhl schlugen die Wogen wochenlang hoch, seit vor allem nordafrikanische und albanische Bewohner durch ausgesprochen schlechtes Benehmen auffielen. "Wir erarbeiten für alle Probleme Lösungen, und seit Mitte Februar ist eigentlich Ruhe", hieß es am Dienstag nach der jüngsten Sitzung des Runden Tischs, an dem sich wie jeden Monat alle mit der EAE befassten Akteure versammelten - diesmal auch der für die zentrale Anlaufstelle aller Flüchtlinge im Land zuständige Migrationsminister Dieter Lauinger.