Suhl Stadt-Chef moniert Überbelegung der Flüchtlingsunterkunft

dpa
Stockbetten und Spinde stehen zwischen Sichtschutzzäunen in einer Flüchtlingsunterkunft. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Symbolbild

Suhls Oberbürgermeister André Knapp hat eine Überbelegung der Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in seiner Stadt beklagt und die Landesregierung zum Handeln aufgefordert. 

Suhl -  Die Erstaufnahmeeinrichtung sei am Montag mit 1455 beherbergten Flüchtlingen "über die genehmigte Zahl hinaus" belegt gewesen, schrieb Knapp in einem am Dienstag verbreiteten Brief an Migrationsminister Dirk Adams (Grüne). Darin weist der CDU-Politiker auf Hygiene- und Brandschutzrisiken hin. Demnach seien in der Einrichtung am Montag ein Gebäude mit 52 Menschen und ein weiteres mit 146 Menschen überbelegt gewesen.

Früheren Angaben des Landesverwaltungsamtes zufolge gibt es in Suhl etwa 1390 Plätze. Knapp schreibt in seinem Brief: "Im Hinblick auf die Gewährleistung der baurechtlichen, insbesondere der brandschutzrechtlichen Voraussetzungen" sei eine weitere Belegung über die genehmigte Höchstzahl hinaus nur dann möglich, wenn die tatsächlichen Voraussetzungen dafür geschaffen würden.

 

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