Suhl - Die Kurbeiträge stehen auch bei den Hotelbetreibern im Focus. Auch oder erst recht vier Jahre nach dem Beschluss, sie in Höhe von zwei Euro von den Gästen der Stadt verlangen zu wollen. Seitdem fließt über diese Quelle etliches Geld ins Stadtsäckel. 2016 waren es 338 611 Euro und 2017 wurden unter der Position Kurbeitrag 343 448 Euro gebucht. Dieses Geld sollte nun auch für den Tourismus eingesetzt werden, fordern unter anderem die Hotelbetreiber seit Langem. Laut Satzung werden die Kurbeiträge dafür genutzt, die Einrichtungen und Veranstaltungen, die Erholungszwecken dienen, zu erhalten, herzustellen oder zu erweitern. Dies betrifft das Waffenmuseum, den Tierpark, das Fahrzeugmuseum, das Ottilienbad sowie die Tourist Information. Nicht aber die Wanderwege und deren Beschilderung beispielsweise, die oft im Kreuzfeuer der Kritik der Gäste stehen.