Es sind vor allem die extremen Kostenaufwüchse im Jugend- und Sozialbereich, die Finanzdezernent Erik Reigl und den Mitgliedern des Finanzausschusses den Schweiß auf die Stirn treiben, wenn sie wieder einmal über der Frage brüten, wie der 2025er-Kommunalhaushalt ausgeglichen werden kann. Denn diese Kosten sind an gesetzliche Vorgaben gebunden und somit von der Stadt selbst nicht direkt zu beeinflussen. So haben sich die Ausgaben für Sozialleistungen gegenüber dem Jahr 2020 aktuell um 13,3 Millionen Euro erhöht, die Kosten in der Jugendhilfe sind im gleichen Zeitraum um 7,8 Millionen Euro gestiegen. Knapp 31 Millionen Euro gibt die Stadt insgesamt im Bereich des Sozialamtes aus, lediglich 10,4 Millionen davon kommen als Zuweisungen vom Land.
Suhl fehlen Millionen Sozialkosten schießen in die Höhe
Georg Vater 29.04.2025 - 07:10 Uhr