Etwas holprig verlief in Suhl der Start in das Superwahljahr. Nachdem die Stadt im vergangenen Jahr bei der Besetzung des Stadtwahlleiter-Postens mangels fachlich geschultem Personal beim Land um Hilfe gebeten hatte und dieses mit einem Beamten aus der Finanzverwaltung abordnete – der Stadtrat berief den Beamten in seiner November-Sitzung – stand im Januar alles wieder auf Null. Der Beamte wurde vom Finanzministerium wieder zurück in das Finanzamt berufen. Die Stadt musste sich selbst helfen – und fand in Roy Hartleb einen langjährigen, sehr erfahrenen Verwaltungsmitarbeiter, der bereits sei vielen Jahren Erfahrungen als Wahlleiter und stellvertretender Wahlleiter sammeln konnte. Eigentlich hatte er Hartleb ganz andere Pläne. Nach vielen Jahren als Sachgebietsleiter der Ausländerbehörde und zuletzt als Personalratsvorsitzender wollte er die Stadtverwaltung verlassen und in die berufliche Selbstständigkeit gehen. Doch das muss nun noch ein Jahr warten. Er sagte zu, im Superwahljahr die verantwortungsvolle Aufgabe des Stadtwahlleiters zu übernehmen. „Auch wenn das eine große Herausforderung ist.“
Suhl erwartet Briefwahl-Rekord Das Superwahljahr vor der Brust
Georg Vater 06.02.2024 - 06:00 Uhr