Suhl - Es  qualmt  bereits enorm aus dem vierten Stock eines Wohnblocks in der Suhler Würzburger Straße, als die  ersten Feuerwehrleute am Freitagabend sehr schnell nach der Alarmierung  19.25 Uhr eintreffen.  Rasch sind weitere Kameraden mit ihren Fahrzeugen vor Ort, auch aus Zella-Mehlis. Am Ende werden es 72 Kräfte von Rettungsdiensten und Feuerwehren sowie zehn Beamte von Polizei und Kriminalpolizei sein, die am Einsatz beteiligt sind.

Ein Großaufgebot, das anfangs als nötig erachtet wird. Immerhin leben 300 Menschen in diesem Block, der in den Jahren 2021 und 2022  mehrfach von Brandstiftern  heimgesucht worden ist. Auch das Klinikum ist vorsichtshalber vorinformiert und kann sich so auf einen möglichen Ernstfall  mit mehreren  Verletzten vorbereiten.