Schwerins Spielführerin Anne Hölzig musste einräumen, dass ihre Mannschaft in den ersten beiden Sätzen von den Suhler Volleyballerinnen förmlich überrollt wurde. Deren Trainer Laszlo Hollosy war begeistert davon, wie seine Mannschaft den vom ihm und seinem Staff ausgeklügelten Plan einhielt. Hannah Hartmann sprach von fast perfektem Volleyball, den ihre Mannschaft aufs Feld der heimischen Wolfsgrube zauberte. Ein enges Spiel hatten viele erwartet. Dass der VfB Suhl in den ersten zwei Sätzen aber derart dominant auftreten würde, kam doch ein wenig überraschend. Wenngleich man angesichts des bisherigen Suhler Saisonverlaufs zumindest damit liebäugeln konnte. Wie man nun damit liebäugeln kann, dass zum ersten Mal überhaupt eine finale Bundesliga-Serie mit Suhler Beteiligung gespielt wird.
Suhl auf dem Weg ins Finale Obacht: Getroffene Hunde bellen
Claudia Fehse 06.04.2026 - 15:02 Uhr