Strom kommt nicht einfach so aus der Steckdose – er muss erst einmal dort hinein kommen. Obwohl das eine Binsenweisheit ist, wurde die ganze Dimension dieser Erkenntnis bei der Energiekonferenz Südthüringen am Mittwoch in Suhl sichtbar. Sowohl die Wirtschaft und die Kommunalpolitik (Industrie- und Handelskammer und Regionale Planungsgemeinschaft als Veranstalter der Konferenz) als auch die Landesregierung in Person von Umwelt- und Energieminister Tilo Kummer (BSW) zeigten sich auf der Suche nach Lösungen. Schließlich brauche die Wirtschaft Energie, um überhaupt produzieren zu können – und das zu Preisen, die konkurrenzfähig seien, sagte IHK-Präsident Torsten Herrmann. Kummer beschrieb, er sei quasi der „letzte in der Kette“: Die EU macht Vorgaben, der Bund setzt noch etwas drauf und auf Landesebene müsse es dann umgesetzt werden. Das sei „Gesetzgebung mit gefesselten Händen.“
Südthüringer Energiekonferenz Was durch Fehlentscheidungen kaputt gemacht wurde
Jens Wenzel 19.11.2025 - 17:14 Uhr