Südlink „Wollen den Menschen zeigen, dass wir in der Region sind“

Kevin Zdiara im Austausch mit Bürgermeister Christoph Ihling (rechts). Foto:  

Das neue Regionalbüro von Südlink in Eisenach ist eröffnet. Interessierte Bürger können sich dort über das Projekt informieren.

Der für das Stromleitungsbauvorhaben Südlink zuständige Vorhabenträger TransnetBW eröffnete mit rund 30 Gästen das neue Regionalbüro in Eisenach. Zentral in der Altstadt gelegen, verfügen die Räumlichkeiten über 20 Arbeitsplätze mit zwei voll ausgestatteten Besprechungsräumen auf zwei Etagen. Im Erdgeschoss gibt es zudem einen öffentlichen Bereich, wo bei Bedarf auch Informationsgespräche mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt werden können. Die Räumlichkeiten werden bereits seit mehreren Monaten genutzt, aber aufgrund der Corona-Pandemie konnte eine feierliche Eröffnung erst jetzt erfolgen. Das neue Büro befindet sich in der Johannisstraße 9.

Für den Bürgerreferenten Kevin Zdiara ist die Eröffnung ein wichtiges Zeichen: „Mit dem Regionalbüro schaffen wir die Strukturen für die aktuellen Arbeiten vor Ort, aber bereiten uns damit auch bereits auf die Bauphase vor. Insbesondere wollen wir den Menschen zeigen, dass wir in der Region sind und mit der Region dieses Vorhaben umsetzen wollen.“ Parallel wurde an dem Tag auch das zentrale Projektbüro in Würzburg eröffnet. Per Livestream schickte Michael Gutzeit, Geschäftsführer der Südlink GmbH, ein Grußwort nach Eisenach. Vor Ort in der Wartburgstadt konnten sich Lokalpolitiker, Behördenvertreter sowie Bürgerinnen und Bürger über das Vorhaben informieren und ins Gespräch mit Projektverantwortlichen kommen. Im Anschluss konnten die Gäste die Räumlichkeit begehen, die aktuellen Planungsstände anschauen oder sich mit einer VR-Brille virtuell auf eine Erdkabelbaustelle versetzen lassen.

Die Planungen für den Südlink-Abschnitt zwischen Gerstungen und Meiningen sind aktuell in der finalen Phase. Im Laufe des nächsten Jahres sollen die Unterlagen für das Genehmigungsverfahren bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden. Die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2028 vorgesehen.

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