Stuttgart/Suhl - Der Handwaffen-Hersteller Heckler & Koch (H&K) aus Oberndorf am Neckar hat angekündigt, gegebenenfalls juristische Schritte gegen die Entscheidung der Bundeswehr zu gehen, dass der Suhler Konkurrent Haenel das neue Sturmgewehr für die Bundeswehr bauen soll. Der Vorstandsvorsitzende, Jens Bodo Koch kritisierte unter anderem die Begründung der Bundeswehr, dass Haenel das wirtschaftlichere Angebot abgegeben habe. "Außerdem hat die Messmethodik, die den Prüfungen der Angebote zugrunde lag, zu nicht reproduzierbaren Ergebnissen geführt." Beides sei zu hinterfragen.