Stunde der Wintervögel Vogelzähler treffen sich am Linsenhofer Teich

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Interessierte Vogel-Beobachter können anlässlich der Stunde der Wintervögel gemeinsam mit Nabu-Mitgliedern auf Entdeckertour gehen. Treffpunkt ist am Samstag, 6. Januar, 10 Uhr an der Haltestelle Linsenhofer Teich.

Mit dem Nabu auf Wintervögel-Beobachtungstour: Am Samstag in Suhl. Foto: wai

Eicheln, Eckern, Zapfen satt – bleiben Waldvögel dem Futterhaus fern? Diese Frage stellen sich Nabu-Mitglieder und laden alle Vogelfreunde auch in diesem Jahr wieder – vom 5. bis zum 7. Januar – zu einer Stunde der Wintervögel ein. Die Mitglieder des Naturschutzbundes in Suhl wollen die 14. Auflage dieser bundesweiten Aktion nutzen, um gemeinsam mit Interessierten eine Vogelzählung zu veranstalten. Treffpunkt für den rund zweistündigen Ausflug ist am 6. Januar, 10 Uhr, die Haltestelle Linsenhofer Teich.

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Aber auch individuell können Naturfreunde an einem beliebigen Ort eine Stunde lang die gefiederten Besucher zählen. Egal ob am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park. Die Naturschutzjugend lädt mit der „Schulstunde der Wintervögel“ vom 8. bis 12. Januar 2024 zudem alle Kinder ein, die heimischen Wintervögel spielerisch kennenzulernen, zu beobachten und eine Stunde lang auf dem Schulhof, im Park oder im Garten zu zählen.

„Im vergangenen Januar haben deutschlandweit mehr als 176 000 Menschen mitgezählt. Wir freuen uns über die anhaltend hohe Beteiligung bei unseren Aktionen. Das zeigt, wie groß das Interesse an der heimischen Natur ist“, sagt Hartmut Kempf vom Nabu Suhl. „Wer Vögeln etwas Gutes tun möchte, sollte aus seinem Garten oder Balkon ein Mini-Naturschutzgebiet machen und diese möglichst wild und mit heimischen Gehölzen, Stauden und Kräutern naturnah gestalten.“ Auch das Füttern mit Saaten und ungenetzten Meisenknödeln nehmen Wintervögel gerne an, weiß Kempf.

Wobei es in diesem Winter weniger Betrieb am Futterhaus geben könnte. Eiche, Buche, Fichte und Co. haben zuletzt außerordentlich viele Früchte gebildet. Für Kleiber, Eichelhäher, Kernbeißer und Buntspecht, Buchfink und auch den Bergfink als Wintergast sowie den Erlenzeisig, die von den Baumfrüchten leben, ist der Tisch in diesem Winter überreich gedeckt. In den letzten Jahren sind Mastjahre ungewöhnlich häufig aufgetreten. Das scheint eine Folge des Klimawandels zu sein. Bleiben die Vögel deshalb im Wald, kommen sie nicht so oft in die Siedlungen. Das könnte bedeuten, dass weniger Futterhausgäste zu sehen sind und gezählt werden können.

Eine Stunde lang genau aufpassen

Wer mitmachen will, beobachtet eine Stunde lang die Vögel an einem festen Strandort und meldet die Ergebnisse dem Nabu. Von einem ruhigen Beobachtungsplatz aus wird von jeder Art die höchste Anzahl Vögel notiert, die im Laufe einer Stunde gleichzeitig zu sehen ist. Die Beobachtungen können bis zum 14. Januar gemeldet werden. Zudem ist für telefonische Meldungen am 6. und 7. Januar jeweils von 10 bis 18 Uhr die kostenlose Rufnummer (08 00) 1 15 71 15 geschaltet.

www.NABU.de/vogelwelt

www.stundederwintervoegel.de

www.NABU.de/onlinemeldung

www.naju.de/sdw