Als sich die Schleusenaufsicht am Freitag nach dem Grund für sein waghalsiges Manöver auf dem Main-Donau-Kanal erkundigte, fiel die verwaschene Sprache des Kapitäns auf. Die Wasserschutzpolizei konnte bei einer anschließenden Kontrolle des 105 Meter langen Schiffs keinen technischen Defekt feststellen. Dafür fehlte ein Besatzungsmitglied, das gerade beim Einkaufen war. Am Montag konnte das Schiff wieder ablegen, auch wenn der 56-Jährige möglicherweise sein Kapitänspatent verliert.