Eins ist klar: Mit Plädoyers für große Stromleitungen und neue Windräder macht man sich nirgendwo im ländlichen Raum viele Freunde. Schon gar nicht im Süden Thüringens, wo die vielen schönen Hügel, Täler und Wälder nicht nur das regionale Selbstbewusstsein besonders empfindlich machen, sondern auch die technischen Anlagen der Energiewende besonders sichtbar. Völlig klar, dass im Lande der weiten Fernen und der Burgen und Berge jeder Eingriff in Optik, Boden und Landschaft viel sensibler zu beurteilen ist als in dichtgepackten Industrieregionen oder in hinteren Ecken des dünn besiedelten Tieflands.
Stromtrasse Südlink muss sein, trotz alledem
Markus Ermert 25.11.2025 - 10:54 Uhr