„Wir gehören zu Meiningen. Warum können wir nicht Strom- oder Gaskunde bei den Stadtwerken werden, die doch zu 100 Prozent der Kommune gehören?“ – Diese oder ähnliche Fragen hörte Bürgermeister Fabian Giesder und auch Stadtwerke-Mitarbeiter häufig. Gerade in der jetzigen Zeit, wo die Preise überall in Deutschland durch die Decke gingen und die Stadtwerke dank ihrer langfristigen Einkaufspolitik mit attraktiven Tarifen aufwarten konnten, wurde der Wunsch lauter. Bisher lehnte das Unternehmen mit der Begründung ab, es müsse dann zusätzliche Mengen an Strom und Gas zu den derzeit teuren Konditionen beschaffen. Dies hätte zur Folge, dass der Strom- und Gaspreis nach dem Solidarprinzip auch für die Bestandskunden teurer werden müsse.