Die Rekommunalisierungswelle der Kindergärten in der Verwaltungsgemeinschaft Heldburger Unterland ebbt nicht ab. Nachdem der Heldburger Stadtrat bereits Ende Januar den Trägerwechsel der Kindergärten in Hellingen, Rieth und Gompertshausen beschlossen hat, geht auch die Gemeinde Straufhain diesen Schritt. Der Gemeinderat beauftragt Bürgermeister Tino Kempf (Freie Wähler) in der Sitzung am Dienstag einstimmig, die Betreiber- und Mietverträge der Kindergärten in Streufdorf und Eishausen mit dem Diakonischen Werk Henneberger Land, dem bisherigen Träger, zu kündigen. Am 1. September dieses Jahres werden die Kindergärten in die kommunale Verantwortung übergehen. Grund für die Rekommunalisierung sind vor allem die deutlich höheren Verwaltungskosten.