Straubing-Bogen Elf Menschen bei Unfällen mit Einsatzfahrzeugen verletzt

dpa
Die Leuchtschrift "Unfall" auf dem Dach eines Polizeiwagens. Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

Gleich drei Einsatzfahrzeuge waren in drei Unfälle verwickelt: Erst ein Krankentransporter, dann ein Rettungswagen und zuletzt ein Feuerwehrauto. Was ist passiert?

München (dpa/lby) - Gleich drei Einsatzfahrzeuge sind am Montag in Unfälle verwickelt worden. Dabei wurden nach Angaben der Polizei insgesamt elf Menschen verletzt. Ereignet haben sich die Vorfälle sich in unterschiedlichen Regionen im Freistaat.

Zuerst krachte es im unterfränkischen Landkreis Aschaffenburg. Ein 18-Jähriger stieß auf der Gegenspur mit einem Krankentransporter zusammen. Wieso er bei Hösbach in den Gegenverkehr geriet, sei zunächst unklar gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Demnach kamen der 67-jährige Transporter-Fahrer mit schweren, seine 65-jährige Beifahrerin und der 18-Jährige mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser. Ein Patient war nicht mit an Bord.

Nur wenig später und rund 310 Kilometer weiter sind vier Menschen bei einem Zusammenstoß mit einem Rettungswagen in Niederbayern verletzt worden. Die beiden Sanitäterinnen waren bei Oberschneiding (Landkreis Straubing-Bogen) zu einem Einsatz unterwegs, wie ein Polizeisprecher sagte. Wegen eines Auffahrunfalls auf der Gegenspur prallte das Auto eines 31-Jährigen mit dem Rettungswagen im Gegenverkehr zusammen. Der 31-Jährige verletzte sich schwer, der auffahrende Mann und die Sanitäterinnen leicht.

Am Mittag fuhr eine 53-jährige Autofahrerin weiter nördlich mit ihrem Wagen in einen Feuerwehrwagen, der auf dem Weg zu einem Brand in Oberfranken war. Das Einsatzfahrzeug wurde laut Polizei auf ein Privatgrundstück in Himmelkron (Landkreis Kulmbach) geschleudert und prallte dort gegen die Hauswand. Die Frau sowie vier Feuerwehrleute kamen mit leichten Verletzungen in Kliniken.

Gebrannt hatte es in dem Wasserkraftwerk laut Polizei nicht, obwohl es im und vor dem Gebäude deutlich nach Rauch gerochen habe. "Es handelte sich vermutlich um Emissionen, die durch den Betrieb der Anlage entstanden sind", hieß es.

 

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