Ja, zum zehnten Straßentheaterfestival, das die Leute vom Verein Suhler KULTtRAUM wieder mit viel Leidenschaft im Ehrenamt und in ihrem Urlaub gestemmt haben, gab es mit einer guten Förderung durch die Staatskanzlei nicht nur einen Tropfen, sondern eine ganze Schöpfkelle auf den sprichwörtlichen heißen Stein. Der will den Festivalmachern nicht von der Seite weichen. Sie müssen auch dieses Jahr um die 40 000 Euro aufbringen, um die Gagen für die Künstler zahlen zu können. Und für all das, was rund um solch eine Veranstaltung in zunehmendem Maße gelöhnt werden muss. Also heißt es wieder: Klinken putzen. Schlaflose Nächte durchleben. „Ohne unsere treuen Sponsoren und Spender könnten wir das, was mittlerweile eine Suhler Spezialität geworden ist, einfach nicht mehr stemmen. Und ich sage es ehrlich: Wenn es alle drei Festivaltage durchregnen und das Publikum ausbleiben würde, wären wir bankrott.“ Stefan „Uller“ Ulrich-Hüttner ist mehr als angespannt. Das Geld sitze auch bei den Unterstützern längst nicht mehr so locker wie noch vor ein paar Jahren. Die Förderung, die vom Kulturausschuss in Höhe von 2000 Euro zugesagt wurde, ist bislang ausgeblieben. Jetzt, so die auf Nachfrage von „Freies Wort“ verkündete Nachricht aus dem Rathaus, geht der Förderbescheid raus. Jetzt, zwei Wochen vor dem Festival ...
Straßentheaterfestival Mit viel Mut, Sorgen und wenig Geld
Heike Hüchtemann 16.08.2024 - 14:36 Uhr