Längerfristige Vollsperrungen und Schäden an der Straße durch den Neumannsgrund sind nichts Neues. Die Grümpen, an sich ein friedlich dahinplätschernder Gebirgsbach, hat in den vergangenen Jahren immer wieder zugeschlagen. Im Dezember 2015 „flutete“ beispielsweise das Sturmtief „Oskar“ das enge Tal. Die Grümpen hatte sich dort vom Flüsschen zum reißenden Sturzbach gemausert. Oberhalb des Gasthofes „Thomas Müntzer“ hielt es das Wasser nicht mehr im Bett. Etwas weiter unten hatten seinerzeit Mitglieder die Steinheider Wehr zu kämpfen, Wasser vom Berg an einem Haus vorbeizuleiten. Und kurz vor Theuern, auf Höhe des Goldwaschplatzes, war ein Erdrutsch “niedergegangen“. Indessen wird die Straße durch das enge Tal nicht alleine durch umstürzende Bäume und überschießendes Grümpenwasser „unter Stress“ gesetzt. Die Straße ist eine häufig genutzte Umleitungsstrecke, wenn an den Bundesstraßen B 281 am Rennsteig und B 89 im Sonneberger Hinterland gebaut wird. Die sich dann durch die engen Straßenschluchten von Neumannsgrund und Theuern setzen nicht nur den Bewohnern beider Orte zu, wie diese Zeitung mehrfach berichtet hat, sondern auch der Fahrbahn selbst, die unter den Tonnagen leidet. In den vergangenen Monaten gehörten auch Langholztransporter infolge des umfangreichen Holzeinschlages zu den Belastungsfaktoren der Straße durch den Neumannsgrund. Und auch der Holzeinschlag selbst war in den vergangenen Jahren mehrfach Grund für zeitweilige Sperrung der Strecke.