Wie oft Karin Müller die Worte „Hohe Feldstraße“ in Ausschüssen und im Stadtrat in die Runde warf, wie oft manch Stadtrat die Hartnäckigkeit der auf dem Lautenberg wohnende und von Bürgern immer wieder darauf angesprochene SPD-Fraktionschefin augenrollend quittierte, wie oft das Projekt beraten, verwiesen, auf die Agenda, sprich die Prioritätenliste der Stadt, gesetzt und von dort wieder verdrängt wurde bis es im Juli 2020 endlich losging mit den Bauarbeiten – das erinnert schon an eine unendliche Geschichte. Nun, zum Ende des Jahres 2022, nach mehr zwei Jahren Bauzeit, sind die 920 Meter der einstigen berühmt-berüchtigten und mit einem normalen Auto kaum noch zu befahrenen Straße von der Einmündung Friesenstraße an der Ecke Amtmannsweg bis zur Wendestelle am Ende nicht nur grundhaft ausgebaut und saniert, sondern auch auch alle unterirdischen Ver- und Entsorgungsleitungen einschließlich der Hausanschlüsse erneuert.
Straßenbau Schlaglochpiste wird zur Vorzeigestraße
Georg Vater 07.12.2022 - 15:28 Uhr