Störungen bei Facebook und Co. So reagieren Twitter-Nutzer auf die Riesen-Panne

Die Panne anderer sozialer Netzwerke liefert Twitter Gesprächsstoff. Foto: imago images/ZUMA Wire/Thiago Prudencio via www.imago-images.de

Facebook, Instagram und WhatsApp, die alle zum gleichen Unternehmen gehören, sind down. Umso energischer nehmen sich andere soziale Netzwerke wie Twitter dem Thema an – mit Spott, aber auch Infos zur Lage.

San Franciso - Am Montagabend haben Facebook, Instagram und Whatsapp mit massiven Störungen zu kämpfen – keiner der Dienste scheint weltweit wirklich flächendeckend erreichbar zu sein. Die Riesen-Panne liefert anderen sozialen Netzwerken naturgemäß Gesprächsstoff. Allen voran Twitter, wo sich vor allem in Deutschland User ohnehin für etwas smarter als der durchschnittliche Facebook-Nutzer halten. Das schimmert einerseits in manchen Kommentaren durch. Andererseits informieren Nutzer sich auf Twitter gegenseitig über aktuelle Entwicklungen und liefern interessante Erkenntnisse – etwa, in welchem Land Facebook noch erreichbar sein soll.

Naheliegend, dass die Panne auch für lustige Memes genutzt wird. Wie hier:

Oder hier:

Oder hier:

Oder auch hier:

Aber es gibt auch andere Beobachtungen, die sich der Panne, die Aktionäre laut Börsenportalen wie „Der Aktionär“ viel sehr Geld kosten soll, von einer ernsthaften Seite aus nähern.

So stellt dieser Nutzer die Frage, warum, so legt es die Grafik nahe, Facebook ausgerechnet zumindest in Teilen des Irans und Italiens noch erreichbar sein soll – sofern die IP-Check-Seite verlässlich arbeitet:

Andere posten die Reaktionen von Anlegern – und verweisen auf die große Abhängigkeit, die Menschen gegenüber Tech-Konzernen hätten:

Auch Facebook selbst hat sich vor einer Stunde auf Twitter geäußert (Stand: 19.20 Uhr), seitdem hat es keine Aktualisierung seitens des Konzerns mehr gegeben. Man arbeite an den Problemen, eine Ursache für die Panne wird nicht genannt.

Nicht nur auf Twitter wird die Panne thematisiert, auch auf Telegram spielt sie eine Rolle. Anhänger nutzen den Vorfall, um für ihr Lieblingsportal zu werben.

 

Bilder