Gitarre und Stimme. Dazu Texte. Kein Geschwätz, kein Drumherumreden. Clemens Bittlinger liebt Klarheit. Er benennt, erzählt, fordert auf, verarbeitet Aktuelles in seinen Songs. „Millionen Menschen fliehen, lassen alles stehen, was ihnen lieb und wert war, müssen einfach geh´n“ – für Bittlinger ist das „Unerhört“. Und noch mehr: Die zweite Strophe erzählt vom Hunger in der Welt. „Unerhört, dass das scheinbar keinen stört.“ Oder „Wenn es nicht deins ist,nimm es nicht!“ – eine Binsenweisheit? Genau wie: „Wenn es nicht richtig ist, tu´s es nicht!“ Oder: „Wenn es nicht wahr ist, sag es nicht!“ Und: „Wenn du´s nicht weißt, sei still!“
Steinbach-Hallenberg „Wir hinterlassen Spuren“
Annett Recknagel 10.03.2025 - 19:28 Uhr