Im noch zu beschließenden Haushaltsplan seien für dieses Jahr und nächstes Jahr sogar zwei Bauabschnitte mit einem Kostenvolumen von 140 000 Euro bereits vorgesehen. Dabei gehe es um die Hangsicherung und Mauersanierung am sogenannten Wieschen. Nach den Bauabschnitten in den vergangenen Jahren seien die Arbeiten an der Ruine selbst vorerst beendet, erklärte Bauamtsleiter Matthias Holland-Nell. Damit sei die Situation am Wahrzeichen wieder für einige Jahre sicher, vor allem im Hinblick auf die 800-Jahr-Feier im Jahr 2028. Der Vorschlag von Stadtrat Georg Holland-Moritz, die Arbeiten so auszuführen, dass das Gelände für Veranstaltungen geeignet wäre, habe laut dem Bauamtsleiter wenig Aussicht auf Erfolg. Zu streng seien die Denkmalschutzvorgaben an dem Bodendenkmal. Alle Arbeiten seien mit der Behörde abgestimmt. Ein Dank kam von Linke-Stadtrat Thoralf Nothnagel, der in der Vergangenheit mehrere solcher Anträge stellte. „Im vergangenen Stadtrat haben wir da nie was hingekriegt. Ich bedanke mich, dass wir da jetzt alle an einem Strang ziehen“, sagte er.