Steinbach-Hallenberg Thüringerwald-Verein hat viel vor

Annett Recknagel
Eine kleine Überraschung gab es für alle Wanderfreunde, die kürzlich einen runden Geburtstag feierten (von links): Frank Häfner, Renate Recknagel, Peter Hoffmann, Martina Rothämel, Renate Mangold, Silke Holland-Moritz, Volker Marr und Anja Christ. Foto: Annett Recknagel

Beim Thüringerwald-Verein in Steinbach-Hallenberg stehen alle Zeichen auf Grün. Der Wander- und Veranstaltungsplan für 2023 liegt druckfrisch vor. Auch eine Wanderfahrt ist geplant.

„Wandern in Gemeinschaft“ ist das Anliegen des Thüringerwald-Vereins Steinbach-Hallenberg. In diesem Jahr soll es wieder vermehrt umgesetzt werden. Dazu kommen die Förderung des kulturellen Brauchtums und die Geselligkeit. Alles Dinge, die während der Pandemie auf der Strecke geblieben waren.

„Von der Normalität sind wir noch weit entfernt“, erklärte Frank Häfner als Vorsitzender des Thüringerwald-Vereins in Steinbach-Hallenberg. Zudem bewegten zum Jahresanfang 2023 viele Fragen. Der Krieg in der Ukraine, die damit einhergehende Flüchtlingskrise und der Preisanstieg in verschiedenen Branchen seien nur drei davon. Trotz allem müsse man positiv denken. 2022 konnten die 75 zum Wanderverein gehörenden Mitglieder schon wieder Etliches unternehmen. Eine Frühlingswanderung beispielsweise oder auch Ausflüge nach Schwallungen, an den Grenzadler und nach Hilders. Veranstaltungen in der Walter-Lehmann-Hütte am Dicken Berg seien ebenso wieder möglich gewesen.

Ein großes Dankeschön richtete Häfner an diejenigen, die übers Jahr ehrenamtliche Wartungsarbeiten am Domizil durchgeführt hatten. „Wir sind frohen Mutes für das neue Wanderjahr“, sagte er. Ein Höhepunkt steht Anfang Juli im Plan und nennt sich Wanderfahrt nach Oberbayern. Dazu kommen vielversprechende Touren. Ende Februar plant man eine Skiwanderung am Ruppberg und hofft natürlich auf den entsprechenden Schnee. Die Frühlingswanderung steht Ende April im Plan. Sie soll vom Grenzadler über den Veilchenbrunnen und den Ruppberg zum Knüllfeld führen.

Zahlreiche Wanderungen im Plan

Im Mai geht es dann vom Aktiv&Vital Hotel in Schmalkalden zur Wallbachsmühle und im Juni steht eine Wanderung von Elgersburg zur Hohen Warte im Programm. Im August haben sich die Wanderfreunde eine Tour von der Schmücke zum Dreiherrenstein vorgenommen und im September wollen sie die Rhön erkunden. Eine Grenzwanderung zwischen Vierzehnheiligen und Staffelberg soll am Tag der Deutschen Einheit absolviert werden und die Jahresabschlusswanderung beginnt auf der Rotteroder Höhe und endet am Alten Teich.

Dazu kommen drei Kurztouren. Eine davon führt beispielsweise vom Grenzadler zum Rennsteiggarten in Oberhof. Zudem wird es den traditionellen Walperabend Ende April in der Vereinshütte geben. Auch die Bergkirmes soll dort Mitte September wieder gefeiert werden. Am Internationalen Kindertag ist auf dem Vereinsgelände ein Kinderfest vorgesehen. Zum Jahresausklang steht eine Adventsfeier im Kalender. Der Plan ist sehr gut gefüllt. Dazu kommen zusätzliche Termine wie der „Tag des Wanderns“ im Mai oder das „Eier und Speck“-Essen zu Pfingsten auf dem Knüllfeld, an denen sich der Thüringerwald-Verein beteiligen möchte.

Christine Lieberknecht zu Gast

Mitwirken werden die Wanderfreunde auch beim Burgfest und der Thüringentag in Schmalkalden ist ebenso ein Thema für sie. Weiter wollen sie zum Thüringer Wandertag nach Ilfeld fahren. Seit einiger Zeit gibt es obendrein eine recht aktive Nordic-Walking-Gruppe, die auch 2023 wieder einiges geplant hat.

Im nächsten Jahr stehen wieder Vorstandswahlen im Plan. Außerdem bereiten sich die Wanderfreunde auf den 130. Vereinsgeburtstag vor. Eingeladen wird dann auch wieder Christine Lieberknecht. Als Präsidentin des Thüringer Wanderverbandes und Mitglied im Steinbach-Hallenberger Verein schaut sie immer gerne im Haselgrund vorbei. Erst am Samstag stattete sie den Wanderfreunden einen Besuch ab. „Vereine sind der soziale Zusammenhalt“, sagte sie und sprach von Modernisierung. Als Wanderverband müsse man natürlich Altes bewahren, aber immer auch aufgeschlossen gegenüber Neuem sein, so Christine Lieberknecht.

 

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