Steinbach-Hallenberg Offene Türen im Kombinat der Ideen

Rund 200 Gäste heuer zum Tag der offenen Tür ins Ideen-Kombinat am Arzberg und bekamen Einblicke in die Vereinsarbeit.

Mit einem vielseitigen Tag der offenen Tür hat sich der Verein Ideen-Kombinat Arzberg (IKA) Mitte August der Öffentlichkeit präsentiert. Rund 200 Gäste nutzten das Angebot, um die Räume, Werkstätten und Möglichkeiten des gemeinnützigen Vereins kennenzulernen. Im Mittelpunkt stand dabei ein Spiel- und Bastelnachmittag für Kinder und Familien – aber auch die Präsentation der technischen und kreativen Angebote für Jugendliche und Erwachsene.

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Wie ein Sprecher des Vereins mitteilte, sei das Freigelände rund um den ehemaligen VEB-Betrieb IKA eine ideale Ergänzung der eigentlichen Werkstätten. Bei angenehmen Temperaturen nach dem mittäglichen Regen seien die Pavillons durchgehend mit bastelnden Familien belegt gewesen. Neben Spielstationen und Bastelständen seien überdachte Sitzbereiche, Grillstationen und eine Getränke- sowie Kuchenbasar eingerichtet worden. Wegen der großen Nachfrage seien zusätzliche Sitzgruppen aufgestellt worden.

Während die Kinder im Außenbereich unter anderem an einer Kugelbahn und einer Seilzug-Lochwand spielten, bot der Bastelbereich im Inneren Bausätze für Windräder, Monstertrucks und Vogelfutterhäuser – entworfen vom IKA-Team aus gelasertem Sperrholz und 3-D-Elementen. Ein selbst gebauter Kugelautomat mit 3-D-gedruckten Tierfiguren ergänzte das Angebot.

Neben Spiel und Spaß stellte der Verein vor allem seine technische Ausstattung und die Bildungsangebote in den Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher konnten sich über Möglichkeiten der CAD-Konstruktion, des 3-D-Drucks, der Lasertechnologie und der digitalen Bildbearbeitung informieren.

Reparaturlehrgänge sind in Planung

Die Vereinsmitglieder erklärten, wie eigene Projekte umgesetzt werden können – vom Entwurf bis zum fertigen Produkt. Auch Restaurierungen im Holzbereich, die Reparatur alter Möbel und die Beratung zum Bau von Spielplatzgeräten gehören zum Angebot.

Gezeigt wurden außerdem originale Elektrogeräte der ehemaligen IKA/AKA-Produktion sowie alte Werbeschilder. Ergänzt wurde das Programm durch Zeitraffervideos aus den Werkstätten und Spiele aus dem Vereinsbestand. Laut Verein sei die Resonanz durchweg positiv gewesen. Viele Gespräche hätten bereits konkrete Anknüpfungspunkte für zukünftige Kooperationen ergeben – etwa im Bereich Schülerbildung oder handwerklicher Workshops. Auch Reparaturlehrgänge seien in Planung.

Da die Ausstattung der Werkstätten noch nicht vollständig sei, habe der Verein um Spenden geworben – insbesondere für den Ausbau eines Metallbereichs und eine Heizung für die Wintermonate. Die Veranstalter zeigten sich zufrieden: Der Tag sei nicht nur ein gelungener Einblick in die Arbeit des Vereins gewesen, sondern auch ein wichtiges Signal für die weitere Entwicklung des Standorts und die Zukunft des IKA Steinbach-Hallenberg.