Was genau am 3. April auf dem Steinbach-Hallenberger Rathausplatz passierte, darüber gingen die Meinungen lange auseinander. Fest steht: An jenem Tag, als die amerikanische Panzerdivision in die Stadt einmarschierte, fielen Schüsse. Ein unbeteiligter Einwohner, der damals 70-jährige Friedrich Wilhelm König, wurde im Souterrain seines Hauses in der Bismarckstraße 49 von einer amerikanischen Kugel getroffen und starb einen Tag später an den Folgen.