Steinbach-Hallenberg - Die Stimmzettel für die Stadtratswahl waren wohl noch nie so groß: "Wir haben uns für das größere Din-A2-Format entschieden, zugunsten der Lesbarkeit", erklärt die Wahlleiterin Silke Röser. Immerhin müssen sechs Wahlvorschläge darauf Platz finden: CDU, Linke, SPD, FDP, Pro 8 und die Wählergemeinschaft Haselgrund (WGH). Nicht angetreten ist die Bürgerinitiative. Die Reihenfolge auf dem Stimmzettel sei gesetzlich vorgegeben, beginnend mit den im Landtag vertretenen Parteien, die anderen folgen in alphabetischer Reihenfolge. Pro Liste durften 20 Kandidaten nominiert werden, das haben CDU, Pro 8 und die WGH geschafft, die FDP hat 13 Kandidaten aufgestellt, die Linke neun und die SPD vier - insgesamt 86 Personen, aus denen 20 Stadträte gewählt werden. Das sei die vom Gesetzgeber für die Einwohnerzahl festgelegte Anzahl Abgeordneter.