Steinbach am Wald - Wenn Glas zerbricht, entstehen vor allen Dingen Scherben. Allerdings nicht nur: Es bilden sich auch sogenannte Feinfraktionen. Das sind Partikel mit einer Größe von weniger als zwei Millimetern, also eine Art Glas-Staub. Und die machen bei der Aufbereitung von Altglas Probleme, da sie von den Heißluftströmen in den Schmelzwannen in verschiedene Öffnungen geblasen werden und dort festschmelzen. "Das kann man sich vorstellen wie eine Halsschlagader, die nach und nach verkalkt - und irgendwann tut es einen Schlag", erklärte Wiegand-Glas-Geschäftsführer Nikolaus Wiegand bei einem Pressegespräch am Dienstag in seinem Steinbacher Unternehmen.