Vor vier, fünf Wochen habe Steffen Kolk seinem Trainer Sven Stößel noch geradeheraus mitgeteilt, dass er lieber in der zweiten Mannschaft spielen möchte, da ihm die oft nur noch wenige Minuten Einsatzzeit in der Ersten einfach nicht ausreichen. „Ich habe damals schon gesagt, die Zeit von Kolk wird wieder kommen!“, sagt Suhls Trainer Sven Stößel nun, am Samstag (22. November) in Barchfeld, als die Zeit des vor gut zwei Wochen 42 Jahre alt Gewordenen zweifellos gekommen ist. Einen Kolk hat der 1. Suhler SV an diesem eiskalten Landesklasse-Wochenende einfach gebraucht – „seine Mentalität auf diesem Platz, weil du kannst keinen Fußball spielen auf dieser Gaulwiese, das muss man ehrlicherweise sagen“, meint Sven Stößel zu den Verhältnissen auf dem schneefreien, aber teils noch gefrorenen Untergrund, mit dem Suhl nicht richtig warm wird.