An den Flughäfen
Mehr als sieben Millionen Reisende werden an den Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen in den Ferien erwartet. Besonders gefragt seien klassische "Warmwasserziele" rund um das Mittelmeer wie Italien, Spanien, Frankreich, Griechenland und die Türkei, teilte der Flughafen München mit. In diese Länder sollen demnach rund 15.700 Flüge von München aus starten - das sei mehr als ein Drittel aller in den Ferien angemeldeter Flüge in München.
In Nürnberg rechnet man zum Ferienstart am Montag, 3. August, und an den letzten beiden Ferienwochenenden jeweils am 7. und 14. September mit dem größten Andrang. An diesen Tagen erwarte der Flughafen je rund 20.000 Fluggäste.
Trotzdem dürfen Reisende in Nürnberg auf eine zügigere Sicherheitskontrolle hoffen. Dank neuer CT-Scanner müssten Flüssigkeiten und elektronische Geräte nicht mehr aus dem Handgepäck genommen werden, heißt es. Am Flughafen München stehen die CT-Scanner nicht an allen Kontrollstationen zur Verfügung. Um bei der Abreise Zeit zu sparen, wird empfohlen, vorab online einzuchecken.
Der Flughafen Memmingen empfiehlt Reisenden, zwei bis drei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein. Bei Reisen in Nicht-Schengen-Länder solle man wegen des neuen Ein- und Ausreisesystems der EU mehr Zeit einplanen.
Schule schwänzen für früheren Urlaub ist riskant
Wer den Urlaub gar nicht erwarten kann oder aus Kostengründen mit dem Gedanken spielt, die Schule für einen früheren Reisetag zu schwänzen, sollte sich das noch einmal überlegen: Bayerische Polizisten kontrollieren an Flughäfen immer wieder, ob gegen die Schulpflicht verstoßen wird - und fragen dafür im Zweifel auch vor Ort nach. Bei Verstößen drohen Bußgelder.
Kultusministerin Anna Stolz (Freie Wähler) wünscht derweil allen eine schöne Ferienzeit. "Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Eltern können sehr stolz darauf sein, was sie in diesem Schuljahr alles gemeinsam geschafft haben", betonte sie. "Kommen Sie jetzt zur Ruhe, tanken Sie viel neue Energie und genießen Sie die freien Tage!"