In Vorbereitung auf den Zensus wird jetzt das Material für die Erhebung Stück für Stück durch das TLS zugestellt. Die Mitarbeiter in den Erhebungsstellen und die Interviewer werden vorab geschult. Stefanie Groll hat bereits Erfahrungen aus dem letzten Zensus 2011. Dennoch gibt es Änderungen, die es zu beachten gilt. Für den Ilm-Kreis, in dem etwa 14 000 Haushalte in die Stichprobenerhebung fallen, werden 130 Interviewer benötigt. Aktuell würden 30 Bewerbungen vorliegen. Sie erhalten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit eine Aufwandsentschädigung. Wie hoch diese ist, steht noch nicht fest, sagt Stefanie Groll. Der Aufwand für die Fahrkosten wird in dieser Entschädigung enthalten sein. Man werde die Interviewer möglichst nicht wohnortnah einsetzen. Sie bekommen Adressen vorgegeben, melden sich dort an inklusive der vom TLS erarbeiteten, schriftlichen Informationen, die dem Haushalt mit der Anmeldung zukommen.