Auch mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung fehlt eine technische Lösung, um in der Wendezeit zerrissenen Stasi-Akten wieder lesbar zu machen. Man nutze vorerst weiter „manuelle Rekonstruktion“ - also das händische Zusammensetzen der Papierschnipsel, heißt es im neuen Tätigkeitsbericht des Bundesarchivs zu den Akten der Staatssicherheit. Das Bundesarchiv hatte die Akten – und auch die Zuständigkeit für deren Aufarbeitung – 2021 von der früheren Stasi-Unterlagen-Behörde übernommen.